Auf der Suche nach einem kleinen und einfachen Helfer für Internet of Things Projekte sind wir auf den SPARK CORE aufmerksam geworden. Eigentlich wollten wir einen Arduino YUN für das Projekt einsetzten. Dieser schlägt mit ca. 70 € jedoch schon arg im Budget zu. Unsere Anforderungen waren einfach. Der Arduino sollte sich über WiFi mit dem Internet verbinden können und einfach zu konfigurieren sein. Wer den Arduino YUN kennt, weis, dass es gerade mit der Verbindung in das Internet gerne auch einmal etwas schwieriger werden kann. Beim YUN erfolgt die erste Konfiguration entweder mittels WLAN oder per Sketch. Feedback erhält man durch ausführen des WiFi Status Sketch (Arduino IDE -> Beispiele -> Bridge). Beim SPARK CORE soll die Konfiguration automatisch über die eigens entwickelte App erfolgen können. Doch zunächst erst einmal zum Unboxing. Dazu haben wir ein kleines Video auf YouTube gepostet.

Nach dem wir den kleinen Mikrocontroller ausgepackt und über den Mini USB Anschluß mit Strom versorgt haben, blinkt die Status LED – kurz hinter dem USB Anschluss – wie in der Dokumentation beschrieben blau. Warten auf Konfiguration heißt dieser Modus laut Hersteller. In dem Fall ist die App für iPhone oder Android herunter zu laden und es muss ein Account in der SPARK CLOUD für den Benutzer angelegt werden. Nach der Anmeldung erscheint eine Maske, in welche die Zugangsdaten für das Ziel WLAN einzugeben sind. Der weitere Prozess erfolgt automatisch und wird in der Dokumentation auch nicht weiter beschrieben. Wir vermuten jedoch folgenden Ablauf: Der Core baut ein Standard WiFi auf, mit dem sich die App verbindet und die Konfiguration anpasst. Anschließend startet dieser neu und klinkt sich in das angegebene Netzwerk ein.

TIPP: Bei uns hat die Konfiguration nicht direkt beim ersten Versuch funktioniert. Nach kurzer Recherche hat sich herausgestellt, das der CC3000 Chip sich nicht mit den WiFi Kanälen größer zehn verbinden kann. Nachdem wir den Kanal in der Fritzbox (WLAN -> Funkkanal) manuell auf 10 gesetzt haben, hat es tadellos funktioniert.

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Ist man erst einmal mit dem CORE über die APP verbunden, kann dieser direkt genutzt werden. So lässt sich zum Beispiel auf dem PIN D7 ein DigitalWrite konfigurieren und durch eine Berührung auf dem Smartphone Display von HIGH auf LOW umschalten. Da auf PIN D7 eine blaue on board LED integriert ist, leuchtet diese im Modus HIGH direkt auf. So lässt sich unheimlich schnell eine WLAN Anwendung konfigurieren. Neue Sketches lassen sich über die SPARK IDE erstellen und auf den Core laden. In der IDE lassen sich auch mehrere Cores verwalten. Einziger Nachteil: Die IDE lässt sich nur Online nutzen. Es gibt zwar auch einen Client, welcher auf dem lokalen Rechner installiert werden kann, jedoch benötigt dieser zum Upload immer einen Zugriff auf die SPARK CLOUD.

SPARK-IDE
SPARK IDE im Web – Durch Klick auf den Blitz oben links lässt sich das Sketch übertragen.

Fazit zum SPARK CORE unboxing

Innerhalb kürzester Zeit war es möglich das kleine Helferlein in Betrieb zu nehmen und mittels Smartphone – in unserem Fall ein iPhone – zu steuern. Die Konfiguration war wirklich kinderleicht. Bis auf der schnell zu behebenden Tatsache, dass die oberen WiFi Kanäle – größer zwölf – nicht zu belegen waren, gab es keine Probleme. Doch das Beste kommt zum Schluß. Der Preis für den SPARK CORE so wie im unboxing gezeigt beträgt ca. 30 €.

Unboxing Spark Core
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2 Gedanken zu „Unboxing Spark Core

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